Freundschaften gehören zu den wichtigsten Beziehungen in unserem Leben. Doch manchmal täuschen wir uns selbst darüber, wie tief diese Verbindungen wirklich gehen. Vielleicht hast du viele Bekannte, aber keine echten Freund*innen? Oberflächliche Beziehungen können sich nämlich täuschend echt anfühlen – besonders in Zeiten von Social Media, wo wir ständig vernetzt sind. Doch echte Freundschaften zeichnen sich durch Tiefgang, gegenseitiges Vertrauen und authentische Verbindung aus. Welche Verhaltensmuster dafür sprechen, dass deine Freundschaften eher Bekanntschaften sind, erfährst du hier.
#1
Du teilst nur die guten Seiten deines Lebens
Wenn du dich dabei ertappst, dass du mit deinen vermeintlichen Freund*innen nur über positive Erlebnisse sprichst und schwierige Themen vermeidest, könnte das ein Warnsignal sein. In echten Freundschaften teilen wir auch unsere Sorgen, Ängste und Unsicherheiten. Fehlt diese Ebene der Verletzlichkeit, bleiben Beziehungen oft an der Oberfläche.
#2
Es dreht sich immer um Aktivitäten, nie um Gespräche
Ihr trefft euch zum Sport, zum Shopping oder zum Feiern – aber tiefgehende Gespräche finden nie statt? Gemeinsame Aktivitäten sind wichtig, doch echte Freundschaften leben auch von persönlichen Gesprächen, in denen ihr eure Gedanken, Träume und Sorgen teilt.
#3
In Krisenzeiten bist du allein
Ein klares Anzeichen für oberflächliche Beziehungen: Wenn es dir schlecht geht, sind plötzlich alle beschäftigt. Echte Freund*innen sind auch in schwierigen Zeiten für dich da – nicht nur, wenn es darum geht, Erfolge zu feiern oder Spaß zu haben.
Kennst du die Serie „Valeria“?
Was echte Freundschaft bedeutet, zeigt auch die spanische Netflix-Serie „Valeria“. Im Video findest du den Trailer zur finalen Staffel, die am 14. Februar 2025 erschienen ist.
#4
Du passt dich ständig an
Merkst du, dass du deine Meinung, deine Interessen oder sogar deine Persönlichkeit anpasst, um gemocht zu werden? In echten Freundschaften können wir authentisch sein, ohne Angst haben zu müssen, abgelehnt zu werden. Wahre Freund*innen schätzen uns mit all unseren Ecken und Kanten. Woran du erkennst, dass du dich vor anderen verstellst, erfährst du hier.
#5
Es gibt keine gegenseitige Unterstützung
Freundschaft ist keine Einbahnstraße. Wenn du merkst, dass du immer nur der gebende Teil bist oder umgekehrt nie um Hilfe bittest, deutet das auf ein Ungleichgewicht hin. Echte Freundschaften leben vom Geben und Nehmen – beide Seiten unterstützen sich gegenseitig.
#6
Ihr kennt euch nur oberflächlich
Könntest du die Werte, Träume oder größten Ängste deiner Freund*innen benennen? Wenn nicht, fehlt möglicherweise die emotionale Tiefe in eurer Beziehung. Echte Freundschaften entwickeln sich durch gegenseitiges Interesse und den Wunsch, die andere Person wirklich kennenzulernen.
Erkennst du dich wieder?
Diese Anzeichen zu erkennen und festzustellen, dass deine Freundschaften vielleicht gar nicht so echt sind, kann zunächst entmutigend sein. Doch es ist auch der erste Schritt zu tieferen, erfüllenderen Beziehungen. Beginne damit, dich selbst zu öffnen und verletzlich zu zeigen. Suche aktiv nach Menschen, die ähnliche Werte teilen und ebenfalls an echten Verbindungen interessiert sind. Echte Freundschaften brauchen Zeit, Pflege und manchmal auch den Mut, bestehende oberflächliche Beziehungen loszulassen. Denk daran: Qualität ist wichtiger als Quantität – wenige, aber dafür tiefe Freundschaften können erfüllender sein als viele oberflächliche Kontakte.
Diese 7 Sätze haben in echten Freundschaften nichts verloren
Auch an bestimmten Aussagen kannst du erkennen, wie echt eine Freundschaft wirklich ist. Kennst du diese sieben Sätze?