Die typische Nudelkelle hat nicht nur ein Loch am Stil, das ganz offenbar zum Aufhängen gedacht ist, sondern auch in der Mitte der Kelle selbst. Das ist nicht etwa eine zweite Aufhängung, damit man sich entscheiden kann, wie herum man die Kelle hängen will. Tatsächlich hat dieses simple Loch gleich drei wichtige Funktionen – und auf die Praktischste kommen nur die wenigsten.
Der wahre Zweck des mysteriösen Lochs
Die typische Nudelkelle, die vor allem bei Spaghetti zum Einsatz kommt, hat außen Zacken, um die man die Pasta zum Auffüllen wickeln kann, und in der Mitte ein Loch, das fast immer dieselbe Größe hat. Das hat einen simplen Grund, denn für diese drei Dinge wird es genutzt:
- Portionskontrolle: Das Loch in vielen Nudelkellen entspricht etwa einer Portion Spaghetti für eine Person. Steckst du trockene Spaghetti durch das Loch, erhältst du die perfekte Menge für eine Portion.
- Wasserablauf: Der offensichtlichste Grund – das Loch hilft dabei, überschüssiges Wasser abfließen zu lassen, wenn du die Nudeln aus dem Topf hebst.
- Dampfentweichung: Wenn du die Kelle auf den Topfrand legst, kann durch das Loch Dampf entweichen, was verhindert, dass die Kelle vom Topf rutscht. Der heiße Dampf kann so kontrolliert nach oben entweichen, anstatt sich unter der Kelle zu stauen und ein instabiles Luftkissen zu bilden, das deine Hände gefährden könnte.
Verschiedene Kellen, verschiedene Löcher
Nicht alle Nudelkellen sind gleich gestaltet. Manche Köch*innen schwören auf Kellen mit mehreren kleinen Löchern, andere bevorzugen das klassische Design mit einem großen Loch in der Mitte. Küchenhersteller haben über die Jahre verschiedene Variationen entwickelt, um die Funktionalität zu verbessern. Für kleinere Nudelsorten etwa ist das große Loch in der Mitte eher unpraktisch, da Spirelli und Co. hier schnell mal durchfallen können.
Deshalb solltest du eine Kelle aus Edelstahl wählen
Die meisten Nudelkellen, die man im Handel findet, sind aus schwarzem Plastik oder Silikon. Genau von dem solltest du aber besser die Finger lassen, denn eine Studie der Universität Amsterdam zeigte erst kürzlich, dass hier Rückstände des Flammschutzmittels DecaBDE enthalten sein können. Dieses ist für Menschen giftig. Durch das Erhitzen können sich winzige Mengen aus den Küchenutensilien lösen. Wenn du aktuell Plastik-Pfannenwender und -Nudelkelle verwendest, ist das kein Grund zur Panik. In den meisten Utensilien ist der Stoff vermutlich kaum vorhanden und löst sich nur in so geringen Mengen, dass keine große Gefahr besteht. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, solltest du in Zukunft aber auf eine Nudelkelle aus Edelstahl umschwenken. Wir haben zum Beispiel dieses Modell mit Portionsloch in idealer Größe bei Amazon gefunden:
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